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WAS IST MEDIATION

Grundsätzliches zur Mediation  
 
In den USA wird seit vielen Jahren versucht neutrale Dritte (Mediatoren) zur konstruktiven Konfliktlösung in Verhandlungsverfahren einzuschalten. Mediatoren werden in den USA, insbesondere in Zusammenhang mit konfliktreichen Standortentscheidungen bemüht. Der Mediator darf die Verhandlungen nicht inhaltlich sondern nur verfahrensmäßig steuern und muss darauf achten, dass die gemeinsam aufgestellten Regeln eingehalten werden. Der Mediator hat in der Sache selbst keine Entscheidungsbefugnis.

 

Vor dem eigentlichen Mediationsverfahren werden die Bedingungen desselben vereinbart und in einem Vertrag festgehalten. Im Mediationsvertrag werden die Teilnehmer an der Mediation namhaft gemacht, weiters wird der Gegenstand der Mediation, d.h. die Sachlage und die wichtigsten Streitpunkte aus der Sicht aller Teilnehmer dargestellt.

 

Die Teilnehmer verpflichten sich zur Vertraulichkeit im Umgang mit offengelegten Informationen. Alle Öffentlichkeitsarbeit über das Verfahren - wie z.B. diese Homepage - wird von der Mediationsgruppe im Konsens erstellt.

 

Voraussetzung für eine erfolgreiche Mediation ist ein Konfliktfeld, in dem ein Konsens zumindest theoretisch - durch Eingehen von Kompromissen - möglich ist. Der Verhandlungsspielraum muss daher sehr weit angesetzt werden, damit als Resultat der Verhandlungen alle Teilnehmer Gewinne verbuchen können (win-win-Situation).

 

Die Dauer des "Mediationsverfahrens über die gegenwärtigen Auswirkungen des Flughafen Wien sowie dessen Ausbaupläne und deren Auswirkungen" wird aus heutiger Sicht auf 1 bis 1,5 Jahre geschätzt.

 

Aus der Mediation können die Beteiligten jederzeit aussteigen, wenn sie den Prozess nicht mehr für sinnvoll halten. Wenn wesentliche Verhandlungspartner aus dem Verfahren aussteigen, so ist naturgemäß eine Fortführung nicht möglich.

 

Die Beteiligten müssen keine Lösungen akzeptieren, die sie als ungerecht oder unakzeptabel einstufen. Die in der Mediation gefundenen Lösungen müssen, daher nach den Bewertungskriterien aller Beteiligten fair sein. Und obwohl der so erzielte Konsens kein Ersatz für Rechtmäßigkeit sondern dessen Ergänzung ist, ist die Bindung an das Aushandlungsergebnis ein wesentlicher Grundsatz für alle beteiligten Gruppen. Dementsprechend sollen die Ergebnisse des Verhandlungskonsenses vertraglich verankert werden.

 
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