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Hier finden Sie den Verlauf des Mediationsverfahrens Flughafen Wien viemediation.at chronologisch dargestellt. Ausführliche Informationen und Dokumente (Protokolle etc.) finden Sie als Anlagen.

Häufig verwendete Abkürzungen: BP = Beschlussprotokoll, PK = Pressekonferenz, SP = Sitzungsprotokoll

 

DATUM:26.02.2003
 
BETREFF:2. Sitzung AG 'Vorbereitungsgruppe Starts'


anlagen:

NR.BETREFF
01SP 2. Sitzung AG 'Vorbereitungsgruppe Starts'OEFFNEN >DOWNLOAD >


AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Die Arbeitsgruppe hat in dieser Sitzung ein umfangreiches Arbeitsprogramm erledigt. Die Sitzung hat von 17:00 - 22:00 Uhr gedauert. Alle offenen Fragen zu den neuen SIDs bzw. auch betreffend Verkehrsverteilung konnten weitestgehend abgeklärt werden. Ausführlich diskutiert und endgültig festgelegt wurde auch, welches Material zur Verfügung gestellt werden muss, damit inhaltliche Verhandlungen in der Klausur geführt werden können. Konsens bestand, dass die neuen Abflugrouten sowohl quantitativ als auch qualitativ beurteilt werden müssen. Es muss festgestellt werden, wie viele Menschen durch die neuen Abflugrouten tatsächlich entlastet werden. Ebenso ist zu klären, wie viele Menschen zusätzlich belastet werden. Es ist klar, dass es keine neuen Abflugrouten gibt, die nur entlastend sind. Bei allen Varianten wird es Bevölkerungsgruppen geben, die neu bzw. mehr als bisher durch Fluglärm betroffen sein werden. Umso wichtiger ist es deshalb auch, qualitative Beurteilungskriterien heranzuziehen. Es ist klar, dass neue und zusätzliche Belastungen in Kauf genommen werden müssen, wenn sie bestimmte Werte nicht überschreiten, dadurch aber erreicht werden kann, dass Bevölkerungsteile, die jetzt sehr stark belastet sind, entlastet werden. Allen Parteien ist bewusst, dass äußerst sorgsam mit zusätzlichen Belastungen umgegangen werden muss und öffentlich sehr gut begründet werden muss, warum neue bzw. zusätzliche Belastungen in Kauf genommen werden. Von den verschiedenen Parteien gibt es hinsichtlich der derzeitigen Vorschläge bezüglich der Abflugrouten eine Reihe von Änderungsvorschlägen. Es wurde deshalb vereinbart, dass sich bis zur nächsten Sitzung eine Kleingruppe trifft, bestehend aus VertreterInnen der Gemeinden, Bürgerinitiativen, AUA und ACG, die die neuen SIDs endgültig festlegen soll. Diese neuen SIDs sind dann vorerst die Berechnungsgrundlage für die Lärmkarten und Bevölkerungsdaten. Auf Basis dieser Unterlagen sollen dann die Verhandlungen in der Klausur stattfinden.
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