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Hier finden Sie den Verlauf des Mediationsverfahrens Flughafen Wien viemediation.at chronologisch dargestellt. Ausführliche Informationen und Dokumente (Protokolle etc.) finden Sie als Anlagen.

Häufig verwendete Abkürzungen: BP = Beschlussprotokoll, PK = Pressekonferenz, SP = Sitzungsprotokoll

 

DATUM:09.03.2004
 
BETREFF:3. Sitzung AG 'Deckelungen'


anlagen:

NR.BETREFF
01SP 3. Sitzung AG 'Deckelungen'OEFFNEN >DOWNLOAD >


AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Diese Sitzung ist äußerst konstruktiv verlaufen. Durch die Flughafen Wien AG wurden konkrete Vorschläge gemacht. Die Kernaussage des Vorschlages ist, dass die Fluglärmbelastung in Zukunft insoweit gedeckelt werden könnte, als die Anzahl der betroffenen Menschen in den einzelnen Fluglärmzonen nach oben hin limitiert wird. Da in einem allfälligen Mediationsvertrag auch die Verkehrsverteilung definitiv festgelegt wird, könnte sichergestellt werden, dass die Fluglärmbelastung in den einzelnen Fluglärmzonen nicht weiter ansteigt. Offen ist allerdings das Problem der Überflugshäufigkeit. Weiters wurde die Frage der Flächenwidmung intensiv diskutiert. In Zukunft sollen bestimmte, derzeit noch nicht bebaute Gebiete vom Fluglärm einerseits so geschützt werden, dass eine spätere Bebauung möglich ist, andererseits soll aber gewährleistet werden, dass bestimmte, heute nicht besiedelte Flächen, in Zukunft nicht verbaut werden, damit kein neues Fluglärmproblem geschaffen wird. Ein weiteres wichtiges Thema in dieser Sitzung war die mögliche Deckelung des jährlichen Wachstums. Durch die Flughafen Wien AG wird in den kommenden Monaten eine genaue Analyse über die derzeitige Verbauung, die Widmungen und die zukünftigen möglichen Entwicklungen durchgeführt werden. Die Bürgerinitiativen forderten, dass die Benefits, die durch technische Neuerungen gegeben sind (z.B. leisere Flugzeuge) nicht nur zu einer höheren Kapazität des Flughafens führen sollen, sondern auch eine Reduktion des Fluglärms in Hinblick auf die betroffene Bevölkerung herbeiführen.
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