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Hier finden Sie den Verlauf des Mediationsverfahrens Flughafen Wien viemediation.at chronologisch dargestellt. Ausführliche Informationen und Dokumente (Protokolle etc.) finden Sie als Anlagen.

Häufig verwendete Abkürzungen: BP = Beschlussprotokoll, PK = Pressekonferenz, SP = Sitzungsprotokoll

 

DATUM:28.04.2004
 
BETREFF:5. Sitzung AG 'Deckelungen'


anlagen:

NR.BETREFF
01SP 5. Sitzung AG 'Deckelungen'OEFFNEN >DOWNLOAD >


AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Prader hat im Auftrag der AG eine Zusammenfassung der bisherigen Arbeitsergebnisse vorgelegt. Diese Zusammenfassung wurde diskutiert, abgeändert und ergänzt und letztlich von fast allen Mitgliedern der AG als Arbeitsgrundlage für die Klausur beschlossen. Es gibt zwei wesentliche Übereinstimmungen: (1) Vorgesehen ist, dass eine absolute Deckelung der Lärmzonen (54dB Leq) erfolgen soll und dass auch die Anzahl der betroffenen Menschen in den Fluglärmzonen ab 54dB absolut gedeckelt werden wird. (2) Gleichzeitig soll für die Zukunft sichergestellt werden, dass Gebiete, die in einer der Fluglärmzonen ab 54dB liegt, nicht in Bauland-Wohngebiet umgewidmet werden sollen. Das langfristige Ziel ist es, zu verhindern, dass sich in Zukunft durch eine verfehlte Entwicklungspolitik Menschen in Gebieten ansiedeln, die von Fluglärm stark belastet sind. Lediglich die Bürgerinitiative Bürgerlärm gg. Fluglärm (Zwölfaxing) spricht sich gegen diesen Vorschlag aus. Sie will, dass eine Deckelung der Widmungsmöglichkeiten der Gemeinden erst ab 57dB erfolgen soll. Dieser Vorschlag ist sicher im Interesse einzelner Liegenschaftseigentümer, die von einer Umwidmung in Bauland-Wohngebiet profitieren würden, ist aber nach Ansicht aller anderen Parteien nicht Ziel führend, da die Interessen von Flugwirtschaft und betroffener Bevölkerung in Zukunft zwangsläufig kollidieren würden und weitere Konflikte vorprogrammiert sind.
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